Physiotherapie

Iris Ortner

griechisch: phýsis „Natur“/ “Körper" und, therapeía „das Dienen, die Dienstleistung, die Pflege des Körpers / das Wiederherstellen der natürlichen Funktion”

Die Physiotherapie bietet Hilfe nach Unfällen, Operationen, Schmerzen des Bewegungsapparats und diversen chronischen Krankheiten.

Eine wichtige Rolle spielt dabei nicht nur die Symptombehandlung, sondern auch die Suche nach den Ursachen und deren Behandlung durch verschiedene Techniken. Unter Anderem: manuelle Behandlung (wie Gelenksmobilisation oder Massage), spezifisches Training, physikalische Behandlung (wie Elektro- oder Wärmetherapie).


Meine Schwerpunkte und Therapiemethoden


Analytische Biomechanik nach Sohier ABS

(feine manuelle Therapie der Gelenke nach biomechanischen Grundsätzen)

In der Analytischen Biomechanik nach Sohier werden feine Verschiebungen in den Gelenken und deren Zusammenhänge getestet. Häufig sind z.B “dezentrierte” Hüftgelenke für Rückenbeschwerden oder ein zu weit vorstehendes Schultergelenk für eine eingeschränkte Beweglichkeit im Handgelenk mitverantwortlich. 

Nach der Analyse werden die Verschiebungen in den Gelenken durch feine und schmerzfreie, selektive Manualtechniken biomechanisch korrekt zentriert. Die genaue Kenntnis der Biomechanik macht schmerzhaftes starkes Drücken zur Verbesserung der Beweglichkeit meist überflüssig. 

Nach der Gelenksbehandlung folgt die gezielte zentrierende Kräftigung, um das Gelenk langfristig in der gewünschten Position zu halten.


Bei Inkontinenz, Senkungsbeschwerden, nach der Geburt, bei Unterleibsschmerzen, nach Prostataentfernung, für alle Frauen zur Prophylaxe*.

Ich arbeite vor Allem nach der Tanzbergermethode. Sie lernen auf natürliche Weise Ihren Beckenboden besser wahrzunehmen und zu steuern, zu entspannen und zu kräftigen. Dies mit Hilfe von Übungen in Kombination mit der Atmung und inneren Bildern. Einfache Tipps zur Haltung und Bewegung helfen Ihren Beckenboden und Ihre Blase zusätzlich zu entlasten.

*Zur Zeit leidet mehr als jede 3. Frau mit zunehmendem Alter an Harninkontinenz. Das wäre nicht nötig, denn schon wenige einfache Tipps helfen wirkungsvoll vorzubeugen. 

Beckenboden-therapie für Männer und Frauen


Auf den Zustand Ihres Körpers und Ihrer Alltagsbelastung ausgerichtetes Training. 

Training hilft nicht automatisch Schmerzen zu lindern und den Körper in eine muskuläre Balance zu bringen. Meist haben wir Defizite, die wir mit anderen Muskeln kompensieren. Diese Kompensationsmechanismen behalten wir im Training häufig bei, was zu Fehlbelastungen führt.

Bevor wir komplexe Bewegungsmuster trainieren können, müssen wir zuerst die Dysfunktionen erkennen und korrigieren. Dazu testen wir alltagsnahe Belastungs- und Bewegungsmuster systematisch durch, was uns Auskunft über den Zustand der Muskelketten und Faszienzüge in der Funktion gibt. Insbesondere legen wir unser Augenmerk auf Muskelketten, die Sie in Ihrem Alltag benötigen, sei es bei der Arbeit oder im Sport.

Auch spielt es nach Verletzungen eine Rolle, in welcher Reihenfolge  die Muskeln wieder auftrainiert werden. So ist es zum Beispiel nach akuten Rückenschmerzen essentiell, zuerst die tiefen, stabilisierenden Muskeln zu trainieren. Dies reduziert die Rückfallquote drastisch.

Funktionelles, individuell angepasstes Training


Das Myofasciale Tape ist ein starkes Stoffklebeband, das verklebte Faszienschichten (innere Körperhäute) wieder gegeneinander verschieblich machen kann. 

Mit Hilfe dieses Tapes können chronisch verklebte Gewebe, die zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen führen, wieder geschmeidig gemacht werden. 

Meist reicht eine Manuelle Behandlung nicht, um diese Verklebungen langfristig zu lösen, da die Zeitdauer der Intervention gegenüber der Zeitdauer, die man im gewohnten Bewegungsmuster verbringt, zu kurz ist. Demgegenüber werden beim Tape, das man mehrmals mehrere Tage am Stück trägt, mit jeder Bewegung die Verklebungen gelöst, was zu einer langfristigen Besserung führt.

Myofasciales Taping


Der Spannungszustand des Bindegewebes am Rücken reagiert auf alles, was dem Körper gut tut und auf alles, was den Körper stresst, mit einer Entspannung, bzw. einer Spannungszunahme. Mit Hilfe der Tastdiagnostik, kann überprüft werden, wie der Körper auf die Behandlung reagiert. 

Folgende Fragen können geklärt werden:

  • ist der akute Schmerzbereich überhaupt für eine Behandlung zugänglich? 
  • Muss zuerst weiter entfernt davon oder sogar global mittels Entspannungstherapie gearbeitet werden, da der Stresspegel des Körpers zu hoch ist und eine lokale Behandlung vom Organismus gar nicht integriert werden kann? (Möglich bei chronischen Schmerzzuständen und nach Unfällen)
  • Welcher Behandlungsort und welche Dosierung der Behandlung ist am effizientesten?

Tastdiagnostik