Shiatsu

Angelika Ortner

Shiatsu ist eine ganzheitliche Körpertherapieform mit dem Ziel, körperlich-seelisches Wohlbefinden zu fördern. Gemäss seiner Herkunft aus Japan ist es geprägt von der Philosophie des Zen und orientiert sich an den Gesetzmässigkeiten von Yin & Yang sowie der allumfassenden Lebenskraft.

Shiatsu wird gemäss traditioneller Art am bekleideten Körper auf einer weichen Unterlage am Boden ausgeführt. Eine Behandlung dauert eine Stunde. Als Eröffnung einer Behandlung dient das Gespräch und ist in jeder weitern Sitzung ein wichtiger Bestandteil. Shiatsu wird mit Daumen, Händen, Ellbogen, Knien und Füssen in fliessenden Bewegungen mit sanftem bis kräftigem Druck auf die Meridiane (Energielinien) und Tsubos (Akupunkturpunkte) ausgeübt, um den Energiefluss zu unterstützen und Stauungen zu lösen, was als sehr entspannend, wohltuend und belebend empfunden wird.

Shiatsu dient einem zunehmenden Verständnis im Erkennen der Zusammenhänge von Fühlen und Handeln und deren Auswirkungen auf ein individuelles Verhaltensmuster. Sie ist zudem eine effektive Präventions- und Behandlungsmethode  zur Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte. 


Grundlage und Wirkung 

Shiatsu ist eine ganzheitliche Körpertherapieform mit dem Ziel, körperlich-seelisches Wohlbefinden zu fördern. Gemäss seiner Herkunft aus Japan ist es geprägt von der Philosophie des Zen und orientiert sich an den Gesetzmässigkeiten von Yin & Yang sowie der allumfassenden Lebenskraft. Die Japaner nennen Sie Ki, die Chinesen Chi. Besteht ein ausgeglichener Energiefluss, vermittelt sie unserer Wahrnehmung innere Freude, Gelassenheit und Wohlbefinden. Gerät sie durch Hektik, Stress oder seelische Faktoren ins Ungleichgewicht, ist darin oft der Auslöser für Unwohlsein und Krankheit zu finden. Eine „Diagnose“ kann mittels tasten des Pulses, über Punkte und Zonen am Rücken, durch das drücken von Organzonen im Bauche sowie durch die Betrachtung von Gesicht und Körperhaltung gestellt werden.

Shiatsu entstand anfangs des 20.Jahrhunderts in Japan als eine Abwandlung der Akupunktur und hat seine Wurzeln in der ca. 3000 Jahre alten Lehre der chinesischen Medizin und Elementenlehre. TCM – traditionelle chinesische Medizin ist eine metaphorische Wissenschaft und hilft uns zu verstehen, in welcher Weise wir Teil der Natur sind.

Voraussetzung einer erfolgreichen Behandlung ist das Erfassen und Begreifen eines Individuums auf seiner physischen, emotionalen, psychischen und geistig-spirituellen Ebene. Shiatsu wird gemäss traditioneller Art am bekleideten Körper auf einer weichen Unterlage am Boden ausgeführt. Eine Behandlung dauert eine Stunde. Als Eröffnung einer Behandlung dient das Gespräch und ist in jeder weitern Sitzung ein wichtiger Bestandteil. Shiatsu wird mit Daumen, Händen, Ellbogen, Knien und Füssen in fliessenden Bewegungen mit sanftem bis kräftigem Druck auf die Meridiane (Energielinien) und Tsubos (Akupunkturpunkte) ausgeübt, um den Energiefluss zu unterstützen und Stauungen zu lösen, was als sehr entspannend, wohltuend und belebend empfunden wird.

In der Shiatsu -Theorie nimmt das Hara oder Abdomen einen zentralen und einzigartigen Platz ein. Als behandelnde Therapeutin nutze ich es als kraftvolles Energiezentrum, das mich erdet und eine Verbindung mit dem Empfangenden entstehen lässt. Hier einige Beispiele von Aktivitäten, die grossen Gewinn aus der Kombination Energie, Spannung,  Entspannung und Konzentration generieren: Kampfkünste, Tanz und Theater, Sumoringen, Golf, Bogenschiessen, Yoga, Malerei und Heilkunst, sogar Holzhacken und Kochen gelingen besser „aus dem Bauch  heraus“. Hilfreich zur Beherrschung dieser Künste ist es, den Atem und die Aufmerksamkeit auf das Hara zu richten um letztlich den Körper zum Instrument seiner eigenen Absicht werden zu lassen.

Shiatsu dient einem zunehmenden Verständnis im Erkennen der Zusammenhänge von Fühlen und Handeln und deren Auswirkungen auf ein individuelles Verhaltensmuster. Sie ist zudem eine effektive Präventions- und Behandlungsmethode  zur Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.

Eigenerfahrung 

Im Zentrum der Aufmerksamkeit während einer Behandlung steht die Essenz des Heilungsprozesses, die weder den Tod verhindern noch Sofortheilung oder Wunder bewirken soll. Wichtig ist mir, dem Menschen zu vermitteln, dass er Teil einer universellen Struktur ist, die nach Integration aller Elemente strebt.

Damit ich einen Raum eröffnen kann, der ganz dem Klienten gewidmet ist, sammle ich mich bevor ich in die Berührung gehe und nehme wahr, wie es um mich steht. Wie geht es meinem Körper, wie steht es um meinen Gefühlshaushalt und was für Gedanken begleiten mich gerade. Das tue ich, damit ich unterscheiden kann, was meine Themen und was die des Gegenübers sind und stelle dann zu meiner Wahrnehmung Fragen, damit es nicht auf einer Interpretationsebene bleibt. Aus dem Gespräch, das vor jeder Behandlung stattfindet, nehme ich viel auf, doch es kann sein, dass der Körper etwas anderes erzählt. Beides fliesst mit ein, das bedeutet, dass ich mir aus dem was mir entgegenkommt einen Behandlungsplan erstelle, damit ich während der Zeit der Berührung alles was ich gelernt habe aussen vor lassen kann, um mich ganz der Begegnung die stattfindet widmen zu können. Jeder Mensch, ja sogar jede weitere Begegnung mit dem selben Menschen ist individuell und passt nicht in ein Schema.

Shiatsu ist sehr umfassend. Für mich stellt die Lehre der fünf Wandlungsphasen eine grosse Bereicherung dar für ein Verständnis der Zusammenhänge im Kreislauf der Natur, wovon der Mensch ein Teil ist!